Noch immer gewinnen wir einen Großteil unserer Energie aus Kernkraftwerken oder durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle oder Erdöl. Doch Kernkraftwerke erzeugen atomaren Müll und fossile Energieträger verstärken den Treibhauseffekt durch die Emission von Kohlenstoffdioxid. Außerdem stehen uns Kohle, Erdöl und Erdgas nicht unbegrenzt zur Verfügung; die zunehmende Knappheit der Rohstoffe wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten die Preise drastisch ansteigen lassen. Wer clever ist, sucht frühzeitig alternative Formen der Energiegewinnung. Die Nutzung von Wärmepumpen stellt eine solche Alternative dar.
Langfristig zahlt sich die Anschaffung eines Wärmepumpensystems aus. Kurzfristig sind jedoch hohe Investitionen nötig: Etwa 10.000 Euro muss man für Wärmepumpe und Warmwasserspeicher zahlen. Gas- oder Öl-Brennwertkessel sind wesentlich billiger: Für sie zahlt man zwischen 3.400 und 6.800 Euro. Hinzu kommen bei einem Wärmepumpensystem die Anschaffungskosten für Erdsonden bzw. Erdkollektoren. Diese belaufen sich zusätzlich auf mehrere Tausend Euro. Diese Kosten haben sich jedoch häufig nach einigen Jahren amortisiert. Denn Wärmepumpen brauchen keinen Brennstoff, sondern allein Strom. Außerdem sind die Wartungskosten viel geringer als bei Gas- oder Öl-Brennwertkesseln. Schornsteinfeger oder Emissionswertprüfungen sind bei einem Wärmepumpensystem nicht notwendig.