Häufige und schwere Stürme
Bedingt durch die Erwärmung unserer Atmosphäre wird auch die Anzahl extremer Wetterlagen, wie zum Beispiel sehr schwere Stürme zunehmen. Der Grund hierfür ist, daß sich bei höheren Durchschnittstemperaturen auch zwangsläufig mehr "Energie" in unserer Atmosphäre befindet.
So entstehen zum Beispiel tropische Wirbelstürme zumeist über dem Meer, wenn das Meereswasser ein gewisses Temperaturniveau erreicht.
Dieses Temperaturniveau des Meereswassers wird auf der Nordhalbkugel im späten Sommer oder frühen Herbst erreicht, da sich das Wasser dann über den Sommer hinweg genügend aufgeheizt hat. Aus diesem Grunde beginnt in dieser Zeit des Jahres auch die sogenannte "Hurrican Saison".
Da sich, bedingt durch die globale Erwärmung, das Meereswasser schneller und stärker erwärmt als in früheren Zeit, steigt auch die Anzahl schwerer Hurricans.
Bereits in den letzten Jahrzehnten kann man einen deutlichen Anstieg schwerer Hurricans (Kategorie 4 oder 5) beobachten. So wurden im Zeitraum von 1975 bis 1990 noch "lediglich" 171 schwere Hurricans verzeichnet, während die Anzahl schwerer Hurricans im Zeitraum von 1990 bis 2004 schon bei 270 lag.
Bei einer fortschreitenden globalen Erwärmung wird sich die Menschheit also aller Wahrscheinlichkeit nach immer öfter mit den Auswirkungen solcher schweren Hurricans auseinandersetzen müssen, die in der Regel wie folgt aussehen:
- Zerstörungen von Häusern, bedingt durch die sehr hohen Windgeschwindigkeiten,
- regionale Überflutungen, da tropische Wirbelstürme (wie Hurricans) immer auch mit sehr starken Niederschlägen verbunden sind
- und menschliche Todesopfer, resultierend aus herum fliegenden Trümmern oder den Überflutungen.
Daß es o. g. Auswirkungen gibt, lehrt uns die Erfahrung. So dürfte der schwere Hurrican: "Katrina", der vor einigen Jahren die amerikanische Stadt: "New Orleans" heimsuchte, den meisten Menschen noch in Erinnerung sein, bei dem es neben enormen Sachschäden (resultierend aus den hohen Windgeschwindigkeiten und der Überflutung) auch eine hohe Anzahl von Todesopfern gab.
Wenn, wie prognostiziert, die Anzahl solcher extremen Stürme weiter steigt, dürfte es in der Zukunft zudem immer schwieriger werden effektive Hilfsaktionen durchzuführen, da hierfür irgendwann schlicht die Kapazitäten fehlen dürften.
Lange und extreme Hitzewellen
Häufige und schwere Stürme
Der Anstieg des Meeresspiegels
Das etwaige Versiegen des Golfstromes
Die Ausbreitung von Wüstengebieten