Kosten und Kostenübernahme bei Pilates

Wie bei allen Fitness-Kursen kommen auch im Fall von Pilates Kosten auf die Teilnehmer zu. Diese variieren jedoch je nach Trainingsart und -Ort zum Teil erheblich. Die wohl günstigste Möglichkeit eines Pilates-Trainings ist ein Selbst-Training per DVD. Entsprechende Trainingsprogramme sind bereits ab etwa 10 Euro im Handel erhältlich. Ihr Nachteil: Gerade Anfänger, die ein Feedback benötigen, können beim Training viele Fehler begehen und ihrer Gesundheit eher schaden als nutzen. Zudem mangelt es schnell an Motivation, wenn man tagaus tagein immer dasselbe Programm sieht.

Ein Pilates-Training in der Gruppe schlägt - je nach Region und Studio - mit etwa 7-14 Euro pro Stunde zu Buche. Hier spielt eine Rolle, ob sich das Studio in einer größeren Stadt oder auf dem Land befindet. Auch die Art des Studios - ob Fitness-, Tanz- oder Pilates-Studio - spielt beim Preis eine entscheidende Rolle, entscheidet aber häufig auch über die Qualität des Kurses. Tipp: Nehmen Sie eine Probestunden in Anspruch. Die kostet häufig nur etwa 5-10 Euro, mit etwas Glück auch gar nichts, und man kann sich dabei ein erstes Bild vom Kurs und den Qualitäten des Kursleiters machen.

Wer es exklusiver bzw. intensiver mag, lässt sich vom einem Personal Trainer betreuen. So teuer wie Viele glauben, ist das gar nicht: Pro Stunde verlangen Pilates-Trainer im Schnitt zwischen 50 und 60 Euro. Eine gute Alternative dazu ist auch ein Duo-Training: Entscheidet man sich dafür, kann man mit einer beliebigen zweiten Person zusammen trainieren und der Preis pro Person verringert sich auf etwa 30-40 Euro pro Stunde.

Stellt sich nur noch die Frage: Können die Kosten auch von der Krankenkasse übernommen werden? Eine Kostenübernahme zumindest durch gesetzliche Krankenkassen ist tatsächlich möglich - wenn dafür einige Bedingungen erfüllt sind. In der Regel müssen die Anbieter von den Krankenkassen anerkannt sein, damit ein Zuschuss zu den Kurskosten gewährt werden kann. Wenn es sich um einen Präventionskurs handelt, können häufig bis zu 80 Prozent erstattet werden. Kursteilnehmer benötigen dazu eine Teilnahmebestätigung ihres Anbieters, die sie in der Regel nach erfolgreich absolviertem Kurs erhalten. Die Kosten werden dann nachträglich erstattet. Bevor Sie für einen Kurs unterschreiben, erkundigen Sie sich aber besser bei Ihrer Krankenkasse, ob der Kurs tatsächlich gefördert werden kann. Alternativ bieten einige gesetzliche Kassen auch eigene Pilates-Kurse an, die zum Teil sogar kostenlos besucht werden können.

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