Haarentfernung durch Wachs

Mit dem Wachs ist das so eine Sache: Manche Frauen schwören auf diese Methode der Haarentfernung, andere wiederum gruseln sich schon alleine bei dem Gedanken an diese Methode. Der Grund für das Gruselempfinden der letzteren Gruppe wird schnell ersichtlich, wenn man sich die Haarentfernungsmethode mittels Wachs einmal genauer ansieht. Egal ob es sich um die Haarentfernung mit Kalt- oder mit Warmwachs handelt: Die Haare werden bei beiden Varianten von einer Wachsschicht umschlossen. Um die Haare nun aber auch wirklich los zu werden, muss man schon etwas Mut mitbringen: Die Streifen müssen nämlich nun in einem zweiten Schritt mit Schwung von der Haut gerissen werden. Fehlt der notwenige Schwung, können mitunter nicht alle Haare entfernt werden oder es kann passieren, dass Wachsreste an der Haut kleben bleiben.

Ob das Abreißen der Wachsstreifen dabei als richtig schmerzhaft oder nur als etwas unangenehm empfunden wird, hängt wohl auch von der Schmerzsensibilität des einzelnen Anwenders ab. Sicherlich gibt es auch Körperregionen, bei denen das Wachsen weniger mit Unannehmlichkeiten verbunden ist als bei anderen. Beine sind dabei wohl eher als unempfindliche Regionen einzuschätzen, während die Bikini-Zone sowie der Bereich unter den Armen doch wohl eher als sensibel zu bezeichnen wären. Natürlich kann aber auch hier Wachs zum Einsatz kommen. Auch Männer vertrauen immer häufiger auf Wachs - beispielsweise wenn es um die Enthaarung des Rückens geht.

Wer sich für das Wachsen entschlossen hat, wird zumindest etwas für seinen Mut belohnt: Die Haare sind erst einmal weg und kommen so schnell auch nicht wieder. Ein paar Wochen lang muss man sich also nicht weiteren Haarentfernungsprozeduren unterziehen. Wenn die Haare allerdings erst einmal wieder sprießen, muss man diese zunächst etwas wachsen lassen, um sie wiederum mit Wachs entfernen zu können. Das Wachs benötigt schließlich eine Angriffsfläche, um die es sich schließen kann.

Die Kosten für die Haarentfernung mit Wachs liegen verglichen mit anderen Methoden wohl im Mittelfeld: Die Wachsstreifen sind zwar nicht so billig wie Einwegnassrasierer, dafür aber natürlich auch nicht so teuer wie eine aufwändige Laserbehandlung. Die Kosten für die Haarentfernung per Wachs halten sich auch deshalb in Grenzen, da es wie gesagt lediglich in größeren Intervallen angewendet werden muss, um eine glatte Haut zu behalten. Nicht zu empfehlen ist die Haarentfernung mittels Wachsstreifen allerdings für Personen, die eine sehr sensible oder gar kranke Haut haben. Für solche Fälle ist diese Methode, wie geschildert, einfach zu grob.

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