Die Rasur ist die klassischste Methode der Haarentfernung überhaupt: Sie weist eine sehr, sehr lange Geschichte auf. Wer dabei denkt, alles hätte mit dem guten, alten Klappmesser aus Opas Zeiten begonnen, der täuscht sich gewaltig. Die Rasur ist wirklich uralt - zum Einsatz kamen in grauer Vorzeit als Rasierklingen beispielsweise Muschelschalen, die durch ihren besonderen Schliff Haare mehr oder weniger gut und gründlich abtrennen konnten.
Heute unterscheidet man zwischen der Nass- und der Trockenrasur. Nassrasuren können entweder mit Rasierern oder aber - ganz klassisch - mit Rasiermessern durchgeführt werden. Letztere sind allerdings zunehmend aus der Mode gekommen, obwohl nur sie - wie viele Anwender beschwören - eine wirklich gründliche Rasur zulassen würden. Ihre Beliebtheit hat aber wohl vor allem deshalb nachgelassen, da sich der ungeübte Laie mit den Messern schnell verletzten kann. Bei einer Nassrasur wird in aller Regel Rasierschaum verwendet. Dieser sieht mitunter nicht nur lustig aus, sondern soll helfen, die Haare und die Haut auf die Rasur vorzubereiten, um so ein besseres Ergebnis erzielen zu können. Wer sich für die Nassrasur begeistern kann, kann auch mal Einwegrasierer ausprobieren - hier ist der Name allerdings wirklich Programm: Die Klinge solcher Rasierer ist nach einmaliger Nutzung in aller Regel nicht mehr leistungsfähig. Sollen größere Körperpartien wie die Beine enthaart werden, müssen - je nach Güte der Einwegrasierer - auch schon einmal mehrere Rasierer herhalten.