Bevor wir im Detail auf die unterschiedlichen Methoden der Haarentfernung eingehen, gilt es zunächst einmal einen grundsätzlichen Unterschied zu erläutern: Den Unterschied zwischen Epilation und Depilation. Noch nie gehört? Macht nichts - beide Begriffe lassen sich einfach und schnell erklären. Spricht man in Sachen Haarentfernung von einer Depilation wird darauf angespielt, dass von den zu entfernenden Haaren lediglich der Teil entfernt wird, den wir sehen können. Die normale - trockene oder nasse - Rasur ist ein gutes Beispiel für eine Depilation. Hier schneiden wir das Haar an oder knapp oberhalb der Hautoberfläche ab. Da Haare allerdings nicht nur aus einem sichtbaren und spürbaren Teil bestehen, sondern auch aus einem, der unter der Haut verborgen ist, bleibt ein Teil des Haares erhalten. Hier lässt sich auch schon schnell ein Nachteil aller Depilationsverfahren erkennen: Das Haar wird nicht mitsamt seiner Wurzel entfernt und kann somit sehr schnell wieder nachwachsen.
Bei der Epilation hingegen sollen länger anhaltende oder gar dauerhaft währende Ergebnisse erreicht werden. Beispiele für Epilationsverfahren sind etwa die Verwendung von Wachsen, der Einsatz von Epiliergeräten oder die Verödung von Haarwurzeln mittels Lasertechnik. Der große Vorteil der Epilation liegt auf der Hand: Anwender und Anwenderinnen dieser Methoden haben zumeist eine Zeitlang Ruhe vor weiterer Haarentfernung - bei der Lasertechnik und anderen Verfahren können nach einigen Behandlungen mitunter gar dauerhafte Ergebnisse erzielt werden. Dennoch lassen sich auch klare Nachteile der Epilationsverfahren ausmachen: Sie sind nicht selten - so etwa beim Wachsen oder bei der Verwendung eines Epiliergeräts - mit mehr oder weniger starken Schmerzen verbunden. Hinzu kommt, dass Epilationsverfahren oft - insbesondere wenn man solche wählt, die einen lang anhaltenden Erfolg garantieren sollen - mit einigen Kosten verbunden sind.