Haarausfall Ursachen

Wenn am Tag mehr als 100 Haare ausfallen, dann kann das vielfältige Gründe haben. Häufig haben äußerliche Ursachen Schuld am Ausfall der Haare, wie eine falsche Pflege, Ernährungsstörungen z.B. aufgrund von Diäten, Stress oder andere negative Umwelteinflüsse. In den meisten Fällen kann der Haarausfall dann aufgehalten werden, wenn diese äußerlichen Einflüsse beseitigt werden.

Andere Gründe für Haarausfall sind meist schwerwiegenderer Natur. Erblich bedingter Ausfall der Haare erfordert umfassendere Maßnahmen. Hier gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Häufig beginnt bei Männern der erblich bedingte Haarausfall schon ab den Zwanzigern, während Frauen erst mit etwa 50 Jahren die ersten Symptome an sich feststellen. Diese fallen dann meist auch nicht so markant aus wie bei Männern. In der Fachsprache nennt sich diese Form Androgenetische Alopezie. Die anlagebedingte Menge an Testosteron, das vom Körper ausgeschüttet wird, behindert dabei das Wachstum des Haares. Ausprägung und Verlauf sind geschlechtsspezifisch.

Anders sieht es bei hormonell bedingtem Haarsausfall aus. Daran leiden vermehrt die Frauen. Durch hormonelle Umstellung des Körpers kann es zum Verlust der Haare kommen. Vor allem Schwangerschaften, die Anti-Baby-Pille und die Wechseljahre sind verstärkt für Haarausfall bei Frauen verantwortlich. Aber auch Männer können von hormonell bedingtem Haarausfall betroffen sein, wenn sie z.B. an Schilddrüsenfunktionsstörungen leiden.

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