Vor allem der diffuse Haarausfall - also der Verlust des Haares über den gesamten Kopf ohne erkennbares Muster - gründet sich in vielen Fällen auf die Nährstoffunterversorgung des Haares und der Kopfhaut. Hier gilt: zuerst muss die genaue Ursache des Haarausfalls bekannt sein, dann kann gezielt therapiert werden. Wenn also das Verlieren der Haare auf falsche Ernährung zurückzuführen ist, wird eine Ernährungsumstellung den Haarausfall eindämmen. Mit dem Wachstum neuer Haare kann aber erst in etwa zwei bis sechs Monaten gerechnet werden, da so lange die Ausfallphase innerhalb des normalen Haarzyklus währt.
Grundlegend sind folgende Stoffe für gesundes Haar von großer Bedeutung: Eisen, Zink, Biotin, Folsäure und B-Vitamine. Bei diffusem Haarausfall gehen zwar vermehrt Haare verloren, aber die Haarwurzeln sind noch intakt. Deshalb kann durch die Einnahme dieser Stoffe das Haarwachstum wieder angeregt werden. Bei einigen Patienten ist die Ursache aber nicht feststellbar. Hier wird meist eine symptomatische Behandlung mit schwefelhaltigen Aminosäuren und B-Vitaminen durchgeführt.