Gesunder Bio-Wein
Immer häufiger hört man in der letzten Zeit den Begriff "Bio-Wein". Doch was sich dahinter wirklich verbirgt, wissen die wenigsten Menschen. Ökologisch orientierte Winzer versuchen dabei, ihre Weinreben vor Schädlingen, Pilzen und anderen äußeren Einflüssen zu schützen, ohne dabei chemische Zusätze einsetzen zu müssen. Hierbei werden gezielt Nützlinge verwendet und die Pflanzen durch eine besondere Pflege auf natürliche Weise gestärkt.
Zudem setzt man stärkere und robustere Rebsorten ein. So wird das Risiko eines Schädlingsbefalls von vorneherein minimiert. Einige Rebsorten eignen sich besonders gut für die Herstellung von Bio-Wein. Hierzu gehören beispielsweise die Reben mit den Namen Riesling, Syrah, Tempranillo, Arién, Pinot Grigio, Chianti und Weißer Burgunder.
Der Schwefelgehalt spielt eine große Rolle
Jeder Wein enthält ein gewisses Maß an Schwefel. Dieser verfügt über zwei wichtige Funktionen. Schwefel schützt den Wein vor dem Befall durch Bakterien. Zudem sorgt er dafür, dass der Wein auf keinen Fall eine unangenehme, braune Farbe annimmt. Problematisch am teilweise hohen Schwefelgehalt im Wein ist vor allem, dass viele Menschen darauf besonders allergisch reagieren.
Dies führt dazu, dass Allergiker nicht mehr in den Genuss dieser exquisiten Weine kommen können. Bei der Herstellung von Bio-Wein wird deshalb ganz besonders darauf geachtet, dass die Menge an Schwefel so gering wie möglich gehalten wird. So wird nicht nur die Qualität des Weines erhalten, sondern er wird außerdem auch für Allergiker zugänglich gemacht.
Verantwortung für die Umwelt
In Europa werden immer mehr Bio-Weine hergestellt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sowohl das Umwelt- als auch das Gesundheitsbewusstsein der Menschen sehr stark angestiegen sind.