Wenn Sie trotz Ihrer Tierhaarallergie nicht auf Ihr Haustier verzichten wollen, gilt es, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um die Belastung von herum fliegenden Allergenen möglichst gering zu halten. An erster Stelle ist natürlich die Hygiene im Haushalt zu nennen. Verzichten Sie möglichst auf Teppichböden, da sich Allergene in ihnen festsetzen und ständig in die Raumluft abgegeben werden. Glatte Fußböden eignen sich wesentlich besser. Diese sollten möglichst täglich feucht gewischt werden.
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund oder Ihre Katze nicht in Ihr Schlafzimmer kommt und schon gar nicht in Ihrem Bett schläft. Polstermöbel sollten so oft es geht, gründlich abgesaugt werden. Wie auch bei Hausstauballergikern ist es sinnvoll, einen Staubsauger mit entsprechendem Filter zu verwenden, der für Allergiker geeignet ist. Auch Staubsauger, die anstelle eines Staubbeutels einen Wassertank besitzen, in die der Schmutz geleitet wird, sind für Allergiker zu empfehlen. Bestenfalls sorgen Sie zusätzlich dafür, dass Ihr Haustier nicht auf dem Sofa oder anderen Sitzmöbeln schläft. Wischen Sie häufig Staub und verwenden Sie hierzu immer ein feuchtes Tuch, um das Umherwirbeln von Allergenen zu vermeiden. Entfernen Sie unnötige Staubfänger aus Ihrer Wohnung, das erspart Ihnen eine Menge Arbeit.
Wenn Sie einen Garten haben, ist es sinnvoll, wenn Ihre Tiere möglichst häufig Freigang haben. Sorgen Sie dafür, dass eine andere Person, die nicht allergisch ist, das Bürsten Ihres Tieres übernimmt. Auf diese Weise halten Sie die Belastung durch Allergene geringer.
Oft wird vergessen, dass sich Allergene auch auf unseren Händen absetzen und beim nächsten Kontakt ins Gesicht gerieben werden. Wenn Sie Ihren Hund oder Katze gestreichelt haben, sollten Sie sich deshalb anschließend immer die Hände waschen.
Kommen wir nun noch einmal auf das Fell der Haustiere zu sprechen. Da die Allergene über den Speichel beim Putzen in das Fell geraten, ist es zu empfehlen, das Tier einmal in der Woche zu baden, um Talg und Speichelreste aus den Haaren zu entfernen.
Zusätzlich können Sie ein Fellpflegemittel für Hunde, Katzen und Kleintiere verwenden, das im Handel erhältlich ist. Die Lösung enthält verschiedene natürliche Öle und Pflegestoffe und ist völlig unschädlich für Ihr Tier. Mit dem Pflegemittel wird das trockene Fell einfach abgerieben, so dass sich kleine Partikel aus den Haaren lösen. Diese "Kur" können Sie alle paar Tage wiederholen. Die Behandlung garantiert Ihnen jedoch keinen Erfolg, es ist lediglich ein Versuch. Die Ergebnisse fallen bei jedem Allergiker anders aus, was auf den Schweregrad der Tierhaarallergie zurückzuführen ist.
Grundsätzlich muss aber festgehalten werden, dass Hundehaarallergiker etwas besser dran sind als Katzenhaarallergiker. Katzen haaren stärker, putzen sich weitaus häufiger und ihre Allergene sind wesentlich kleiner und aggressiver. Die Chancen, eine Hundehaarallergie in den Griff zu bekommen, liegen deshalb wesentlich höher.
Allergien
Was ist eine Allergie?
Die Ursachen einer Allergie
Übertriebene Hygiene als Risikofaktor für Allergien
Verschiedene Allergieformen
Allergie-Typ I
Allergie-Typ II
Allergie-Typ III
Allergie-Typ IV
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Die Behandlung von Tierhaarallergien
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